Chronik

Chronik

 

Obmänner seit der Gründung 1949

1949:

Josef Rupp

1949 bis 1953:

Hans Schmid

1953 bis 1955:

Johann Schwaiger

1955 bis 1973:

Lorenz Held

1973 bis 1979:

Helmut Meister

1979 bis 1990:

Alfred Domes

1990 bis 2002:

Hermann Ramsauer

2002 bis 12/2007:

Johann Braun

12/2007 bis 12/2015:

Benjamin Heigl

01/2016 bis 10/2017:

Julia Kistler 

seit 10/2017: 

Stefan Gomm 

Chronik der Schiedsrichtergruppe Freising

Vor der Gründung einer eigenen Schiedsrichtergruppe im Landkreis Freising bezogen die Schiedsrichter ihre Spielaufträge von der Schiedsrichtervereinigung München. Die Idee zur Selbständigkeit kam hauptsächlich von Christian Weisenburger von der Schiedsrichtervereinigung Dachau. So wurde im März 1949 in einer Versammlung in der Aktienschänke Freising durch 13 anwesende Schiedsrichter die Gruppe Freising ins Leben gerufen. Als erster Obmann fungierte SR-Kamerad Rupp, der dann von Hans Schmid abgelöst wurde. Die Anreise zu den Spielen gestaltete sich damals oft sehr schwierig, da zu Spielorten ohne Bahnstation der Weg mit dem Fahrrad zurückgelegt werden musste. Meistens war dem Spielauftrag zu entnehmen, ob auch das Vorspiel zu leiten ist.

1953 gab Hans Schmid die Leitung der Gruppe an Johann Schwaiger ab. Waren bis dahin keine schriftlichen Aufzeichnungen zu finden, so wurde unter Johann Schwaiger das erste Protokoll einer Schiedsrichterversammlung aufgezeichnet. Die Gruppe war inzwischen auf 25 Schiedsrichter angewachsen. Zu Beginn wurden die Versammlungen einmal monatlich, später wegen der großen Anfahrtswege, nur mehr alle zwei Monate abgehalten.

Lorenz Held, der die Schiedsrichtergruppe in entscheidender Weise prägen und in der Öffentlichkeit entsprechend darstellte, wurde die Leitung der auf mittlerweile 28 Schiedsrichter angewachsenen Gruppe ab 1955 übertragen. Er brachte eine klare Linie in die Gruppe. Er organisierte einen Schiedsrichter-Neulingskurs mit 6 Teilnehmern, versuchte das bis dahin sehr schwierige Verhältnis zwischen Vereinen und Schiedsrichtern zu verbessern und konnte aus dem Bezirk bzw. Kreis die Kameraden Vötter, Reindl und Schwarzer als Referenten zu Pflichtversammlungen gewinnen. Durch systematische Regelschulungen gelang es ihm, gute Schiedsrichter zu fördern und gleichzeitig die Kameradschaft und das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken.

Die damaligen Neulingskurse bestanden aus einem theoretischen und einem Praktischen Teil, bei dem die Spielleitung der Anfänger durch erfahrene Kollegen beobachtet und bewertet wurde. Die Voraussetzungen der Schiedsrichtertätigkeit waren einwandfreier Lebenswandel, beste Kenntnis und Auslegung der Regel, sportliche und unparteiische Haltung bei Entscheidungen, sowie körperlich Frische und ständige Bereitschaft, welche von Lorenz Held hochgehalten und vorgelebt wurde.

Natürlich wurden in die Versammlungen auch Probleme aufgeworfen und diskutiert, die den heutigen in erstaunlicher Weise ähneln, z. B. zuschauende Schiedsrichter sollten amtierende Kollegen nicht kritisieren, sondern unterstützen, Rückgaben von Spielaufträgen sollten nur in begründeten Einzelfällen und dann frühzeitig erfolgen.

Bei der Jahreshauptversammlung 1957 setzte sich Lorenz Held gegen drei Mitbewerber durch und wurde als Obmann bestätigt. Die Gruppe bestand damals aus 25 Schiedsrichtern. Hans Schmid konnte 1957 sein 25-jähriges Jubiläum als Mann in Schwarz feiern.

Ein Augenmerk verdienen auch die Spesensätze. So wurde in allen Spielklassen 5 DM (2,50 €) gezahlt, bei der Jugend sogar nur 1,5 DM (0,75 Cent). Hinzu kamen pro Kilometer nochmals 12 Pfennige (6 Cent) – gefahren oder gelaufen.

Zum zehnjährigen Gründungsfest am 15. August 1959 im Lerchenfelderhof in Freising konnte Obmann Held viele Schiedsrichter mit ihren Frauen begrüßen. Das Fest war sehr gelungen und wurde als sehr ausgelassen bezeichnet. Ein besonderer Dank galt den Ehefrauen, ohne ihre Mithilfe den Schiedsrichtern die Ausübung ihres geliebten Hobbys unmöglich gewesen wäre.

Die Schiedsrichtergruppe ging im großen Eifer ins zweite Jahrzehnt. Durch bewertete Regeltests, bei denen ein besonderer Wert auf den Strafstoß gelegt wurde, konnten die Schiedsrichterleistungen entscheidend verbessert werden, so dass öfters Spielaufträge der Extraklasse an die Schiedsrichter der Gruppe Freising vergeben wurden. So durfte z. B. Ignaz Huber am 22.11.1959 das Spiel FC Bayern München Reserve gegen Karlsruher SC Reserven leiten.

In den Jahren 1959 und 1960 wurden mit Hilfe von 48 Schiedsrichtern mehr als 900 Spiele über die Runden gebracht.

Aufgrund der stark zunehmenden Zahl an Sportgerichtsfällen Anfang der sechziger Jahre wurde die Einführung eines Fairnesspreises angedacht, dann aber wieder verworfen. Diesen aufkeimenden Unsportlichkeiten wurde in der Schiedsrichtergruppe Freising durch Lehrgänge in Grünwald, mit Regelfragen und Leistungsprüfungen mit mehr als 50 Prozent Beteiligung begegnet.

Es wurde immer schwieriger, neue und vor allem junge Schiedsrichteranwärter zu gewinnen. So legen in manchen Jahren nur 6 bis 10 Neulinge die Prüfung ab. Das anfänglich gut besuchte wöchentliche Training wurde 1965 wegen zu geringer Beteiligung aufgegeben.

Das Zusammengehörigkeitsgefühl der Schiedsrichter wurde durch vielseitige Aktivitäten soweit gefördert, dass 1969 die Zwanzig-Jahr-Feier im Gasthaus Haraschin ein voller Erfolg wurde. Zu diesem Jubiläum erschienen 31 Schiedsrichter mit Frauen. In diesem Jahr konnte aus als erste Schiedsrichterfrau Katharina Held in die Gruppe aufgenommen werden.

1969 feierte man das 20-jährige Bestehen im Gashof Haraschien in Vötting.

Die terminlichen Belastungen für Obmann nahmen ständig zu. Nachdem er aber „gedroht“ hatte, er würde die Leitung der Gruppe abgeben, konnte er vom BFV durch Überlassung eines Telefons dazu gebracht werden, seine außergewöhnlich gute Arbeit fortzusetzen. Dem Einsatzwillen und dem Engagement von Held ist es auch zu verdanken, dass die Schiedsrichtergruppe erneut auflebte.

So konnten 1971 elf und 1973 neunzehn neue Schiedsrichter begrüßt werden. Es waren mittlerweile pro Jahr ca. 1200 Spiele zu leiten.

Im Januar 1973 wurde Lorenz Held erneut zum Obmann und Helmut Meister zum Stellvertreter gewählt. Rudi Stark als Schriftführer und Lehrwart, sowie Hans Strasser als Kassier ergänzten den Ausschuss. Sechs Monate später ist Lorenz Held aus privaten Gründen als Obmann zurückgetreten und Helmut Meister übernahm bis zu den Neuwahlen im September 1973 die Führung der Gruppe.

Die Wahlen brachten folgendes Ergebnis: Obmann und Lehrwart wurde Helmut Meister, Stellvertreter Stefan Hany, Schriftführer Hans Gabriel und Kassier Hans Straßer.

Der neue Obmann bemühte sich intensiv, die Schiedsrichter der Gruppe Freising weiter fort- und auszubilden.

Er bot eine Schiedsrichterfördergruppe, Beobachtungslehrgänge, sowie intensive Regelschulungen an. Daneben versuchte er die Motivation durch hervorragend organisierte Familiengrillpartys und Weihnachtsfeiern zu fördern.

Durch diesen enormen Arbeitseinsatz konnte das Niveau erheblich gesteigert werden. Auch die Zahl der Schiedsrichter stieg dadurch bald auf stolze 115 „schwarze Männer“ an. So gingen 1976 acht Schiedsrichter ihrer Tätigkeit in der Bezirksliga nach, obwohl die Altersgrenze auf 42 Jahre herabgesetzt worden war. Besondere Höhepunkte waren sicherlich das Referat von VSA Hans Ebersberger, die vielen Freundschaftsspiele gegen andere Schiedsrichtergruppen, sowie eine bestens organisierte 2-Tages-Fahrt nach Würzburg.

Die hervorragende Arbeit von Helmut Meister und seiner Führungsriege wurde durch die Wiederwahl in der nächsten Hauptversammlung gewürdigt. Die 111 anwesenden Schiedsrichter gaben Helmut Meister und seiner Crew mit großer Mehrheit erneut das Vertrauen. Meister bedauerte allerdings, dass die Bereitschaft zu persönlichen Opfern bei manchen Schiedsrichtern nicht mehr in ausreichender Maße gegeben ist.

Seine Bereitschaft konnte der Obmann dann am 23.7.76 unter Beweis stellen, als er sich bei einer Grillparty in Langenbach von den Sprösslingen der Schiedsrichter mit rohen Eiern bewerfen ließ und sowohl den Kindern als auch den Eltern unheimlichen Spaß bereitete.

Die Arbeit der Führungsriege war bis zur Hauptversammlung 1979 geprägt durch ausführliche Schulungsmaßnahmen, sowohl der Obmänner bei den regelmäßigen stattfinden Obmännerfortbildungen als auch der restlichen Schiedsrichter bei den durchschnittlich 90 Personen besuchten Pflichtabenden. So musste z. B. die 1978 eingeführte Zehn-Minuten-Strafe in die Praxis umgesetzt werden.

War die Personalpolitik in den siebziger Jahren nicht immer einfach, so wurde aber nicht vergessen, würdig zu feiern. Am 3. November 1974 feierte die Schiedsrichter ihr 25-jähriges Bestehen im Lerchenfelder Hof in Freising.

Der damalige VSO Karl Riegg aus Augsburg zollte den Freisinger Schiedsrichtern ein großes Lob für die hervorragende Ausrichtung der 25 Jahr Feier mit der Kapelle Joe Holzner aus Moosburg.

Nach Jahren großen Engagements kandierte Helmut Meister bei den anstehenden Neuwahlen nicht mehr.

Die Nachfolge verlange eine starke Persönlichkeit, welche der Schiedsrichtergruppe mit sorgsamen und zugleich starken Händen führen sollte.

In der Hauptversammlung am 30.1.79 wurde in Hans Straßer ein würdiger Nachfolger für Helmut Meister gefunden, der aber leider noch am gleichen Tag wegen gesundheitlicher Probleme sein Amt zur Verfügung stellte. Bis zur außerordentlichen Hauptversammlung blieb also das Amt des Obmanns verkant.

In der neuerlichen Versammlung stellten sich Lorenz Held und Alfred Domes zur Wahl. Die anwesenden Schiedsrichter entschieden folgendermaßen: Obmann wurde Alfred Domes, Stellvertreter Martin Wimmer, Lehrwart Alfred Wiesender, Schriftführer Karl-Heinz Schwanghardt und Kassier Korbinian Meister.

Als Ziele seiner Obmanntätigkeit nannten Domes bei seinem Antritt die Intensivierung der theoretischen Arbeit und eine verbesserte Zusammenarbeit mit den Spielern und Vereinen zum Wohle des Fußballsports.

Im ersten Amtsjahr konnte Domes dann auch die 26 neue Schiedsrichter begrüßen. Die Arbeit der neuen Führungsmannschaft zeichnete sich durch Besonnenheit und Sachlichkeit aus, die das Ansehen der Schiedsrichtergruppe Freising weiterhin stärkte.

So konnte im November 1979 die dreißig Jahrfeier im Gasthaus Geltl in Oberhaindlfing begangen werden.

Nach der Begrüßungsrede durch Alfred Domes, der Verlesung einer kurzen Chronik durch Ignaz Huber, den Grußworten der Ehrengäste und den Ehrungen verdienter Schiedsrichter wurde, wie heute noch bestätigt, in ausgelassener und freundschaftlicher Atmosphäre bis weit nach Mitternacht gefeiert.

Das Jahr 1980 begann leider mit zwei Hiobsbotschaften. Kamerad Hohenester vom TSV Nandlstadt verunglückte tödlich und Kamerad Wild, FC Moos, starb bei einem Fußballspiel. Überhaupt war die Anfangszeit von Domes Wirken geprägt durch eher schlechte Umstände. So konnte festgestellt werden, dass die Kameradschaft in der Gruppe nicht mehr so sehr im Vordergrund stand. Die Regeltests waren meist sehr spärlich besucht. Dem rechtzeitigen Einsenden des Spielberichtes wurde nur zögerlich nachgekommen. Durch diese und andere Umstände mussten Anfang der achtziger Jahre viele Schiedsrichter zur Streichung von der Schiedsrichterliste gemeldet werden.

1982 konnten Stefan Hany und Georg Maier die Leitung ihres jeweils 1000. Spiels feiern. Stefan Hany fungierte als einziger Schiedsrichter der Gruppe Freising in der Bayernliga und verdiente sich durch außergewöhnlich gute Spielleitungen den Respekt der Spieler, Beobachter und Zuschauer.

In den ersten drei Jahren der Amtszeit von Alfred Domes legten 67 Schiedsrichter die Neulingsprüfung ab, gleichzeitig gaben aber 32 Schiedsrichter ihren Austritt aus der Gruppe bekannt. Das Selbstbewusstsein der Gruppe wurde durch ein eigenes Schiedsrichteremblem deutlich herausgestellt.

Alfred Domes stellte sich zusammen mit seiner erfolgreichen Mannschaft im Januar 1982 erneut zur Wahl. Sie wurde einstimmig in ihren Funktionen bestätigt.

In den Jahren 1983 und 1987 blieb die Zahl der Schiedsrichter mit 117 konstant. Trotz sorgfältiger Ausbildung und großartigen Einsatz des Obmanns und des Lehrwartes schieden ebenso viele Schiedsrichter aus, wie neu hinzukamen. An dieser Stagnation konnte auch die Einführung von Paten für Schiedsrichterneulinge, das Abhalten von Regelabenden mit hochkarätigen Referenten, das Angebot eines Lauftreffs oder die Ausflüge nach Passau und zur Hanns-Seidl-Stiftung nichts ändern.

Im Januar 1986 standen dann erneut Neuwahlen an, bei denen Obmann Domes und sein Stellvertreter Wimmer in ihren Ämtern bestätigt wurden. Neu hinzu kamen die Kameraden Alexander Namovic als Lehrwart, Karl Schöttl als Schriftführer und Hans Braun als Kassier.

In der Leistungsspitze war die Gruppe Freising im Bezirk und im Verband so gut vertreten, wie es vorher nie der Fall war. So amtierten 1986 Hermann Ramsauer, Korbinian Meister und Josef Hofmaier in der Landesliga, sowie Reinhard Hübner und Alexander Namovic in der Bezirksliga.

In den unteren Klassen war die Motivation eher gering. So war die Fünfunddreißig-Jahr-Feier im Sportheim Attaching leider nur schwach besucht. Bei einer Leistungsprüfung waren gar nur 4 Schiedsrichter anwesend.

Die Problem waren aber nicht spezifisch für die Gruppe Freising, Ende der achtziger Jahre fehlten in ganz Bayern ca. 1000 Schiedsrichter. Die Lobby der Schiedsrichter in der Gesellschaft war leider nicht allzu positiv. Das Durchschnittsalter der Schiedsrichter war hoch und die Nichtantretungen häuften sich.

Als leuchtendes Gegenbeispiel – sicher eines von vielen – sei hier Georg Maier, Gammelsdorf, zitiert: „ Ein Sonntag ohne Spiel ist einfach kein richtiger Sonntag.“ Dieses Beispiel zeigt stellvertretend für viele andere, dass der Einsatz von Alfred Domes und seiner Führungsriege nicht umsonst war. Wäre Alfred Domes nicht mit so großem Einsatzwillen und Engagement ausgestattet gewesen, wäre es um die Schiedsrichtergruppe Freising am Ende der achtziger Jahre nicht gut bestellt gewesen.

Obmann Domes füllte sein Amt zugleich mit Akribie und großer menschlicher Wärme aus. Die Süddeutsche Zeitung bezeichnete ihn in dieser schwierigen Zeit als „Prellbock ohne Schrammen“.

Bei der 40-Jahr-Feier 1989 beim Kocher Wirt in Marzling konnte Alfred Domes sicherlich auf zehn erfolgreiche, wenn auch mühsame Jahre zurückblicken.

Zum Abschied wurde er durch „Standing Ovations“ seiner Schiedsrichterkameraden geehrt. Daraus ließ sich seine Beliebtheit ersehen und seine außergewöhnliche gute Arbeit erfuhr den richtigen Abschluss.

Viele Schiedsrichter bezweifelten, ob die Lücke, die der „Oberschiri“ hinterließ, in zufriedenstellender Weise gefüllt werden könnte.

Es stellte sich aber heraus, dass die Lücke mit gleichwertigem Ersatz geschlossen werden konnte. Nach den Neuwahlen Anfang 1990 nahm Hermann Ramsauer die Zügel der Schiedsrichtergruppe Freising mit folgender Mannschaft in die Hand: Hermann Ramsauer als Obmann, Stellvertreter Hans Braun, Lehrwart Josef Hofmaier, Schriftführer Karl Schöttl und Kassier Richard Brandmeier.

Seine Arbeit ist durch pflichtvolles und zielstrebiges Engagement ausgezeichnet. Ein besonderer Glanzpunkt war sicherlich die 10. Oberbayrische Schiedsrichter-Hallenmeisterschaft 1994 in Freising und Moosburg, die nicht zuletzt durch den Auftritt der „Taufkirchner Showfunken“ zu einem Erfolg wurde.

Die Neuwahlen im Februar 1994 brachten in der Schiedsrichter-Führung keine personellen Veränderungen. Der unermüdliche Einsatz von Hermann Ramsauer trug durch die enorme Verjüngung in der Bezirks- und Kreisliga außergewöhnliche Früchte, unter anderem mit dem Sonderaufstieg von Akif Turgut. Auch im Beobachtungswesen konnte mit Reinhard Hübner für die Verbandsligen ein Erfolg verbucht werden. Sein größter Erfolg aber war, dass die vielen neuen Schiedsrichter gehalten werden konnten und die Pfeife nicht gleich wieder an den Nagel hängten.

Die Schiedsrichtergruppe wuchs im Zeitraum 1994 bis 1998 auf stolze 180 Kameraden und somit konnten alle Spiele einschließlich der D-Junioren namentlich besetzt werden.

Hermann Ramsauer setzt sich in unnachahmlicher Weise für seine Schiedsrichter ein, insbesondere für die jungen Nachwuchskräfte.

Die zweite Wiederwahl im Jahr 1998 von ihm und seinem Stellvertreter Hans Braun zeugt von der großen Zufriedenheit der Schiedsrichter mit ihrer Führung. Es wurden dabei noch folgende Positionen besetzt: Lehrwart Ludwig Zistl, Einteiler Walter Mühlbauer, Schriftführer Georg Kollmannsberger, Stellvertreter Hans Popp und Kassier Stefan Hany.

Als Zielsetzung für die künftige Arbeit ist die weitere Verringerung des Durchschnittsalters als auch der Besuch der Pflichtabende und andere Veranstaltungen zu steigern. Sie sollten nicht so sehr „Pflichttermine“, sondern vielmehr als Gelegenheit zur Erweiterung der Regelkenntnisse und zur Verbesserung der Kameradschaft gesehen werden.

Das 50-jährige Jubiläum wurde mit den Schiedsrichtern, Damen, sowie den Vereinsvertretern der Spielgruppe Freising, den Nachbargruppen Erding, Landshut, Dachau, Pfaffenhofen und Ingolstadt in der Stadthalle Moosburg gefeiert. Es waren hier sehr viele Ehrengäste vor Ort, unter anderem, Landrat Manfred Pointner, Anton Neumaier (Bürgermeister Stadt Moosburg), Kastalus Hagl (Sparkasse Moosburg), Alfred Fackler (Bezirksvorsitzender Oberbayern), Max Klaußer (Bezirksschiedsrichterobmann), Dieter Treiber (KSO München) und viele weitere Gäste. So unterhielt die Band „Milky Days“ die etwa 500 anwesenden Gäste hervorragend.

Anlässlich dieser Feierstunde wurden zahlreiche Schiedsrichter geehrt und zu Ehrenmitgliedern ernannt. Eine besondere Auszeichnung erhielt Lorenz Held für seine 18-jährige Obmännertätigkeit.

Hermann Ramsauer hat zusammen mit seiner Mannschaft die Schiedsrichtergruppe Freising auch in das neue Jahrtausend geführt, mit nahezu 200 Schiedsrichtern.

Hermann Ramsauer gab am 21.01.2002 sein Amt als Obmann ab und machte den Weg frei für eine junge Mannschaft. Diese wurde bei einer Wahl einstimmig bestimmt. Ihr an der Spitze stand der bisherige Vertreter Johann Braun. Sein Vertreter wurde Akif Turgut und als Lehrwart wurde Ludwig Zistl bestimmt. Zum Kassier wurde Stefan Hany ernannt und Wolfgang Schnepf übte das Amt des Schriftführers aus. Ihm folgte nach zwei Jahren Sebastian Krause. Andreas Hornberger übernahm fortan die Homepage und gestaltete diese sehr modern und informativ. Hermann Ramsauer kümmerte sich vermehrt um die Jungen Schiedsrichter und Benjamin Heigl übernahm die EDV – Arbeit.

Mit dieser Führungsriege startet man in die nächsten 4 Jahre. Zwischenzeitlich schafften Benjamin Heigl und Andreas Hornberger den Aufstieg in die Bezirksliga. Beide konnten die Klasse aber nicht halten.

In der Kreisliga wurden zwei 16-jährige Schiedsrichter eingesetzt, welche auch mit sehr großem Erfolg ihre Spiele leiteten. Zum Ende der Saison 2004 – 2005 stieg Sebastian Krause in die Bezirksliga auf und wurde Sofort zum Förderschiedsrichter ernannt.

Markus Ansorge schaffte in derselben Saison den Sprung in die Bezirksoberliga, darüber hinaus ist er auch als Schiedsrichterassistent in der Bayernliga aktiv.

Im gesamten brachte die Schiedsrichtergruppe Freising einige hoffnungsvolle Talente hervor.

Am 23.01.2006 fand in Niederhummel im Wirtshaus „Zum Dorfbrunnen“ die Neuwahl statt. Bei dieser gab es zwei Kandidaten. Obmann Johann Braun und sein Beisitzer Akif Turgut stellten sich zur Wahl. Es wurde eine geheime Wahl durchgeführt, bei der sich Johann Braun knapp durchsetzte.

Johann Braun startete seine nächsten vier Jahre mit Benjamin Heigl und Andreas Hornberger als Beisitzer und Ludwig Zistl als Lehrwart.

Akif Turgut verlies zur Winterpause die Gruppe Richtung München und zur neuen Saison wechselte Markus Ansorge nach Erding.

Dominik Strebel stieg zur Saison 2006 –  2007 in die Bezirksliga auf, Sebastian Krause konnte die Klasse halten, so das die Schiedsrichtergruppe Freising 2 Bezirksligaschiedsrichter aufweisen konnte.

Zur Jahresabschlußfeier 2006 konnte mit Karl Kastl zum ersten Mal ein Schiedsrichter für 50 Jahre Schiedsrichterzugehörigkeit in der Gruppe Freising geehrt werden.

Auch war die Gruppe Freising, mit ihrem Obmann Johann Braun, bei der Neugestaltung des Kreises Nord aktiv beteiligt. So wurde die Schiedsrichtergruppe Freising dem Kreis Nord zugewiesen. Dieser Kreis besteht aus den Gruppen Erding, Paffenhofen, Ingolstadt und Freising.

Ebenfalls gab es zu Beginn der Saison 2006 – 2007 ein Novum in der Spielgruppe Freising – die Kreisliga wird nämlich im Gespann geleitet.  Die Qualifikation hierfür haben 10 Schiedsrichter erhalten.

Die Homepage wurde vom Webmaster Andreas Hornberger weiter ausgebaut und laufend verbessert, so das die Gruppe Freising mit Recht sagen kann, dass sie eine der besten, informativsten und auch schönsten Homepages hat!

Zu Beginn des Jahres 2007 formierte sich eine neue Junge Schiedsrichtermannschaft, wobei Johannes Böhm hierfür die Leitung übernahm. Die Homepage wurde überarbeitet und alle aktiven Schiedsrichter werden zum ersten Mal nur noch per Email eingeteilt.

Im Jahr 2007 schafften Johannes Böhm und Tobias Weinzierl den Sprung in die Bezirksliga. Dominik Strebel und Tobias Weinzierl wurden zudem zu Assistent in der Bayernliga eingesetzt. Dominik Strebel wurde darüber hinaus noch Förderschiedsrichter des VSA.

Ein Neulingskurs wurde von Lehrwart Ludwig Zistl wieder erfolgreich durchgeführt.

Im Dezember trat Obmann Johann Braun aus persönlichen Gründen zurück. Benjamin Heigl übernahm von Braun das Amt des Obmanns und als Beisitzer fungierten Andreas Hornberger und Sebastian Krause.

2007 wurde Ehrenspielgruppenleiter Stefan Hany für 50 Jahre Schiedsrichter ausgezeichnet.

Die Schiedsrichtergruppe Freising startete unter der jüngsten Führung aller 78 Schiedsrichtergruppen in Bayern in das Jahr 2008.

Im Januar hatte das neue Team unter Benjamin Heigl gleich einige wichtige Termine, so wurde der langjährige Funktionär Johann Braun würdevoll verabschiedet. Außerdem fanden ein Jungschiedsrichtertreffen sowie ein Spitzenschiedsrichtertreffen statt. Highlight war sicher der 2. Platz bei oberbayrischen Schiedsrichterhallenmeisterschaft. Unter Führung von Johannes Böhm schaffte das junge Team die Sensation und belegt nach fulminanten Spielen Platz 2.

Bei der Qualifikation für das Spieljahr 2008/ 2009 schaffte Tobias Weinzierl den Sprung in die Bezirksoberliga, Dominik Strebel konnte die Bezirksliga halten und schaffte noch den Sprung als Schiedsrichterassistent in die A-Junioren Bundesliga, während Johannes Böhm leider in die Kreisliga Abstieg.

Im Juni 2008 nahm man an am Schiedsrichterturnier der Schiedsrichtergruppe Landshut teil und belegte dort zum ersten Mal seit Bestehen der Gruppe den 1. Platz bei einem Turnier. Bemerkenswert hierbei ist, dass nur aktive Schiedsrichter eingesetzt wurden.

Bei der internen Qualifikation, um Obmann Benjamin Heigl, wurden einige Veränderungen vorgenommen. So wird zum Beispiel der ein 13-jähriger Schiedsrichter in der A-Klasse eingesetzt. Stefan Gomm und Christina Kink wurden zu Förderschiedsrichtern in der Kreisliga ernannt. Das Team Heigl, Krause, Hornberger und Zistl setzte den Weg der jungen Schiedsrichter weiter fort.

Die Schiedsrichtergruppe Freising ist auf einem sehr guten Weg. So richtet man 2009 die 25. Oberbayrische Schiedsrichterhallenmeisterschaft aus und feiert zugleich das 60-jährige Bestehen.

Die Gruppe Freising startet Furios ins Jahr 2009, so belegte man bei einer hervorragenden Hallenmeisterschaft den 2. Platz und bestätigte somit das Vorjahres Ergebnis. Das Team um Spielertrainer Johannes Böhm spielt grandios auf und wird im Laufe des Turnieres immer stärker. Die Sympathien der Schirmherrin, der 1. Bürgermeisterin der Stadt Moosburg, Frau Anita Meinelt, sind auch auf der Seite der jungen Mannschaft.

Die Abendveranstaltung in Mauern läuft in einer sehr guten Atmosphäre ab, wobei durch die Nachbargruppen eine hervorragende Stimmung verbreitet wird. Die Gruppe Freising beweist hier, dass sie auch Feste organisieren kann.

Bei der Qualifikation zur Saison 2009/2010 schaffte Tobias Weinzierl den Sprung in die Landesliga. Stefan Gomm stieg in die Bezirksliga auf und Dominik Strebel konnte die Klasse halten. Mit Maxi Deischl wurde ein 14-jähriger Schiedsrichter als Förderschiedsrichter für die Kreisliga benannt.


Andreas Hornberger legte sein Amt als Jungendeinteiler und Beisitzer nieder und übergab seinen Tätigkeitsbereich an Tobias Weinzierl.

Im Januar 2010 wurden die Neuwahlen durchgeführt. Hier wurde Benjamin Heigl als Obmann bestätigt. Er startet die nächsten vier Jahre mit Sebastian Krause und Tobias Weinzierl als Beisitzer. Ludwig Zistl bleibt weiterhin Lehrwart.

Bei der oberbayrischen Schiedsrichterhallenmeisterschaft belegte man zum 3x in Folge den 2. Platz. Wobei hier ein neuer Modus gespielt wurde und die Gruppe Freising vergeblich auf Schützenhilfe einer benachbarten Gruppe hoffte.

Für die Veranstaltung wurde zum ersten Mal gemeinsam mit der Schiedsrichtergruppe Erding ein Bus gemietet. Hier konnte die Kameradschaft und Freundschaft der beiden Gruppen weiter vertieft werden.

Bei den KSO Wahlen ergeben sich ebenfalls keine Änderung, Willi Schneider (ING) wurde einstimmig als KSO bestätigt.

Bei der Qualifikation zur Saison 2009/2010 konnte man mit Dominik Strebel einen Aufsteiger in die Bezirksoberliga feiern. Tobias Weinzierl hielt seine Spielklasse (Landesliga) und Stefan Gomm blieb als Neuling in der Bezirksliga.

Zudem wird vom Bezirk ein neues Fördersystem eingeführt, bei dem mit Maxi Deischl, Simon Höckmair und Ramon Joachimstaller drei Schiedsrichter der Gruppe Freising am ersten Lehrgang im Kreis Donau/ Isar teilnehmen.

Die Jugendförderung wird weiterhin ausgebaut, so dass junge Talente nachrücken können. Es finden hierfür Tageslehrgänge mit den Jungschiedsrichtern statt, welche vom Team um Ludwig Zistl, Alexander Stecher und Robert Acuner umfangreich gestaltet werden.

Auch die Förderung der Neulinge, egal welchen Alters, kommt nicht zu kurz. So werden alle Neulinge gecoacht und gefördert.

Die Saison 2010/2011 verlief für die Schiedsrichtergruppe Freising wieder sehr erfolgreich. So konnte sich Maxi Deischl für den neu geschaffenen Förderkader des Bezirkes Oberbayern qualifizieren. Deischl schaffte durch diesen Kader dann den Sprung in die Bezirksliga als Notenbester aller Förderschiedsrichter des Bezirkes Oberbayern.

Dominik Strebel schaffte als Klassenprimus den Sprung von der Bezirksoberliga in die Landesliga, so dass man nach Jahren der Durststrecke neben Tobias Weinzierl endlich wieder einen zweiten Schiedsrichter auf der Verbandsliste hat. Strebel wird weiter als Assistent in der Jugend Bundesliga eingesetzt.

Bei der Schiedsrichterhallenmeisterschaft in Erding belegte man den dritten Platz und konnte den erfolgreichen Aufbau der Mannschaft weiter vorantreiben.

Ein besonderes Highlight war ein Spiel mit FIFA und WM Schiedsrichter Wolfgang Stark, bei dem Ramon Joachimstaller und Simon Höckmair als Assistenten fungieren durften.

In der zweiten Jahreshälfte fanden die obligatorischen Qualifikationssitzungen statt. Dominik Strebel schaffte den Aufstieg in die Landesliga und Maxi Deischl stieg über den Förderkader in die Bezirksliga auf. Simon Höckmair wurde in den Förderkader des Bezirkes Oberbayern berufen und darf fortan Spiele der Bezirksliga leiten. Ramon Joachmistaller vertritt die SRG Freising als Förderschiedsrichter in der Kreisliga.

Sebastian Krause leitet die neu gegründete Schiedsrichterzeitung, welche zur Ersten Pflichtversammlung 2012 erscheinen soll.

Die Schiedsrichtermannschaft nimmt wieder sehr fleißig am Hallentraining mit der SRG Erding teil.

Der Austausch mit den Nachbargruppen wurde ebenfalls verstärkt. So findet wieder ein vermehrter und sehr schöner Spielaustausch mit der Schiedsrichtervereinigung München und der Schiedsrichtergruppe Dachau statt.

Dies geschieht zusätzlich zum bestehenden Austausch mit den Gruppen, Erding, Landshut, Ingolstadt und Pfaffenhofen.

28.01.2012 – Rosenheim – Gabor Halle -  die Schiedsrichtergruppe Freising schreibt Geschichte

Beim 28. Anlauf zu einer Schiedsrichterhallenmeisterschaft schaffte man um Spielertrainer Johannes Böhm den ersten Sieg bei diesem Turnier. Und das völlig verdient, da man ohne Niederlage durch die Vorrunde marschierte. Leider ergab die Auslosung, dass man in der Vorrunde bereits auf die Freunde aus Erding traf.  Folgende Ergebnisse wurden erzielt:

SRG Freising – SRG Inn 3:2

SRG Erding – SRG Freising 0:2

SRG Weilheim – SRG Freising 0:4

SRG Freising – SRG Chiem 3:2

SRG Ruperti – SRG Freising 2:2

Somit schloss man die Vorrunde als Gruppenerster ab mit 13 Punkten und 14:6 Toren. Im Halbfinale warte mal wieder Pfaffenhofen. Hier konnte man aber mit 2:1 die Oberhand behalten.

Das Finale war an Spannung kaum zu überbieten. Nach einem dem Rückstand konnte Alper Tuncer mit einem Sonntagsschuss den Ausgleich erzielen. Im dramatischen Siebenmeterschießen gewann man schließlich mit 8:7 und holte sich erstmals den Pot!

Die Siegermannschaft, welche Geschichte geschrieben hat. Hier sollte man erwähnen, dass der gesamte GSA der Gruppe Freising aktiv in der Mannschaft mitwirkte.

Stehend von links: Tobias Gessler, Tobias Weinzierl, Sebastian Krause, Alper Tuner, Dominik Gessler, Alkin Tarik

Kniend von links: Johannes Böhm, Benjamin Heigl, Carlo Sette, Ramon Joachimstaller, Simon Höckmair

Bei der anschließenden Abendveranstaltung und der tollen Busfahrt mit den Freunden aus Erding wurde der Sieg ausgiebig gefeiert. Der Alleinunterhalter der SRG Erding Florian Riepl leiste hier tolle „holländische“ Arbeit.

Bei der Qualifikationssitzung für die neue Saison 2012/2013 konnte die Schiedsrichtergruppe Freising endlich wieder einen Bayernligaschiedsrichter hervorbringen. Dominik Strebel schaffte hier den Sprung in die Bayernliga. Zudem wurde er für die Regionalliga als Schiedsrichterassistent berufen.
Maximilian Deischl konnte die Bezirksliga halten. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge wurde der Rückzug von Tobias Weinzierl zur Kenntnis genommen. Tobias Weinzierl macht so den Weg frei für Simon Höckmair. Simon konnte durch den Rückzug von Tobias in die Bezirksliga aufsteigen.

Bei erstmals ausgetragenen Donau/ Isar Cup belegte man als Gastgeber denn vierten Platz, Sieger wurde die SRG Ingolstadt.

Ende 2012 übergab Sebastian Krause sein Amt an Julia Kistler. Sebastian verabschiedete sich beruflich nach Stuttgart und somit war der Weg frei für eine Frau im Ausschuss der SRG Freising.

Bei der Hallenmeisterschaft 2013 belegte man einen Platz im hinteren Bereich, wobei dies der Stimmung keinen Abbruch tat.

Beim zweiten Donau/ Isar Cup in Erding belegte man denn 4. Platz. Sieger wurde hier die SRG Erding.

Die Qualifikation zur Saison 2013/2014 verlief sehr durchwachsen. Iris Spitaler (Landesliga), Maxi Deischl und Simon Höckmair (beide Bezirksliga) konnten die jeweilige Spielklasse halten. Ramon Joachimstaller und Julia Kistler stiegen in die Bezirksliga auf. Traurig aus Sicht der SRG Freising verlief der Rückzug von Dominik Strebel. Er hängt seine Pfeife an den Nagel, somit konnte zwar Stefan Gomm wieder in die Bezirksliga aufsteigen. Der Rückzug von Dominik traf die Gruppe aber sehr!

Im laufe der Saison schied Simon Höckmair aus der Bezirksliga aus, was für die Schiedsrichtergruppe Freising wieder schwer traf.

2014 begann sehr vielversprechend und überraschend zugleich. Die Schiedsrichtergruppe Freising wurde zum zweiten Mal oberbayrischer Schiedsrichterhallenmeister. Die Mannschaft um Spieltrainer Johannes Böhm und dem überragenden Torwart Carlo Sette konnte die Jubiläumsveranstaltung der SRG Pfaffenhofen im Finale gegen die SRG Ruperti im Neun-Meter-Schießen gewinnen.

Die Siegermannschaft von links nach rechts: Carlo Sette, Dominik Gessler, Dominik „Fußballgott“ Strebel, Johannes Böhm, Tobias Weinzierl, Sebastian Krause, Ramon „Schlumpf“ Joachimstaller.

Nach dem erfolgreichen Auftakt in 2014 standen sogleich die Wahlen an. Hier beendete Tobias Weinzierl seine Tätigkeit als GSA und Lehrwart Ludwig Zistl hängte seinen „Lehrstift“ nach 16!!! Jahren an den Nagel. Ludwig Zistl wird von Robert Acuner abgelöst und Tobias Weinzierl wird durch Alper Tuncer ersetzt. Als Obmann wurde Benjamin einstimmig für die nächsten vier Jahre bestätigt. Die vierte im Bunde ist Julia Kistler, sie wird gleichzeitig die Vertretung von Benjamin Heigl übernehmen.

Vorne Obmann Heigl, mit Julia Kistler

Hinten von links: Alper Tuncer und Robert Acuner

Wie üblich wurde wieder die Qualifikation des Verbandes, des Bezirks und der SRG Freising durchgeführt.

Leider verlief diese nicht erfreulich für die SRG Freising. So konnte Iris Spitaler die Landesliga als Spielklasse halten, Julia Kistler, Stefan Gomm und Maxi Deischl konnten die Bezirksliga halten und mit Cordula Gangl konnte eine weitere Bezirksliga Schiedsrichterin gewonnen werden. Leider sind mit Ramon Joachimstaller und Simon Höckmair zwei Schiedsrichter aus dieser Spielklasse abgestiegen.

In der Kreisliga wird vermehrt auf die Jugend gebaut, was eine starke Verjüngung der Spielklasse zur Folge hat.

Beim alljährlichen Donau/ Isar Cup belegte man den vierten Platz. Außerdem wurde nach einer Pause wieder ein Sommerfest abgehalten.

Traurig im Jahr 2014, war der plötzliche Tod des Jugendeinteilers Stefan Weinzierl, welcher eine Große Lücke hinterlässt. Die große Lücke, welche Stefan hinterlässt wurde mit Stefan Gomm ersetzt.

Bei der jährlichen Jahresabschlussfeier beim „Alten Wirt“ in Mauern konnte man zwei Schiedsrichter zu  Ehrenmitgliedern ernennen. So wurden Eicke Lenz und Wilhelm Kleefisch zu Ehrenmitgliedern ernannt.

Zur neuen Spielzeit erklärten die Schiedsrichter Iris Spitaler (Landesliga) und Maxi Deischl (Bezirksliga) Ihren Rücktritt von den jeweiligen Spielklassen. Für die beiden konnten mit Phillip Drescher und Dominik Maier zwei Schiedsrichter für die Bezirksliga nominiert werden. So hat man mit Julia Kistler, Cordula Gangl und Stefan Gomm insgesamt fünf Schiedsrichter in der Bezirksliga.

Bei der alljährlichen Leistungsprüfung kam es zu einem tragischen Zwischenfall. Unser allseits geschätzter Schiedsrichterkamerad Manfred Schabenberger ist zusammengebrochen und tags darauf im Krankenhaus verstorben.

Das Jahr 2015 wurde vom tragischen Tod des Schiedsrichterkameraden geprägt, der Alltag konnte nur schwer weitergeführt werden. Dank Stefan Gomm war es möglich sämtliche Herren-Spiele und Jugendspiele bis zur D-Jugend Kreisklasse zu besetzten. Von Seiten des BFV wurde in Sachen ESB (elektronischer Spielbericht) einige Neuerungen auf den Weg gebracht, so kann die Passkontrolle zukünftig online durchgeführt werden und der SR kann theoretisch die Spielnotizen über sein Handy durchführen.

Höhepunkt des Jahres 2015 war die Jahresabschlussfeier beim „Alten Wirt“ Mauern. Hier wurden zahlreiche Schiedsrichterkameraden geehrt. So erhielt Obmann Benjamin Heigl die Auszeichnung für 20-jährige Schiedsrichtertätigkeit. Reinhard Hübner und Günter Lanzinger wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Unser Lehrwart Robert Acuner wurde gebührend verabschiedet, da er sich beruflich verändert.

Im Jahr 2016 wurde der Führungswechsel der SRG Freising reibungslos vollzogen, so gibt Benjamin Heigl sein Amt an Julia Kistler ab, welche die erste „Obfrau“ der SRG Freising ist. Benjamin Heigl wird der SRG Freising in beratender Weise zur Verfügung stehen.

Das Amt des Beisitzers übernimmt Stefan Gomm, er wird auch gleichzeitig die Vertretung von Julia Kistler übernehmen.

Bei den diesjährigen Hallenmeisterschaften in Schongau konnte die Schiedsrichtermannschaft nicht glänzen und beendete das Turnier nur mit dem traurigen 10. Platz. Am Festabend ließ man den Tag jedoch trotzdem am Tisch mit den Erdingern und Münchnern Schiedsrichtern gemütlich ausklingen.
Im Februar konnte unser Bezirksliga-Nachwuchsschiedsrichter Dominik Maier beim ersten Halbzeit- und Förderlehrgang des Bezirkes teilnehmen.

In der ersten Pflichtversammlung im Jahr 2016 überreichte Horst Kaindl an die Familie unseres verstorbenen Schiedsrichterkameraden Manfred Schabenberger den Scheck der BFV Sozialstiftung. Da Manfred selbständig tätig war und für seine Familie gesorgt hat, sprang die Sozialstiftung des BFV ein und unterstütze die Familie mit einer Finanzhilfe von 2.500 €.

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Von Links nach rechts: Horst Kaindl KV, Familie Schabenberger, Julia Kistler und Stefan Hany

Am 08.03.2016 fand der erste Schiedsrichterassistentenlehrgang unter Leitung des Bayernliga Schiedsrichters Andreas Kasenow aus der Nachbarschiedsrichtergruppe Ingolstadt in Attaching im Sportheim statt. Zu Beginn des 2 stündigen Lehrgangs stellte sich jeder der 30 anwesenden Schiedsrichter kurz vor und berichtete über seine bisherigen Erfahrungen. Nach einem kurzen Rückblick über die Entwicklung des Linienrichters zum Schiedsrichterassistenten wurden die Aufgaben der Assistenten genauer besprochen und auch praktisch geübt.

Ende März fand in der SRG das erste Tandem-Spiel statt. Geleitet wurde das B-Jugendspiel SV Marzling gegen (SG) SV Langenbach von unserem Bezirksschiedsrichter und Ausschussmitglied Stefan Gomm und unserem Jungschiedsrichter Maximilian Hofmann. Für Maximilian war es das erste B-Jugendspiel. In der ersten Halbzeit wurde das Spiel von Stefan Gomm geleitet. Er erklärte unserem Neuling seine Vorgehensweise, in der zweiten Halbzeit konnte er das erlernte gleich selbst anwenden und übernahm die Leitung des Spieles.

Im April 2016 stand die der wirkliche Wechsel im Lehrwesen an und unser Lehrwart Robert Acuner verließ die Gruppe und wurde von unserem langjährigen Schiedsrichter Erik Shenton ersetzt.

Zur Aprilversammlung hatten wir Besuch von unserem derzeitig aktuelle DFB-Vizepräsident und BFV-Präsident Dr. Rainer Koch. Er sprach über die Strukturen des BFV und DFB, seine vielfältigen Aufgabenbereiche sowie aktuelle Geschehnisse wie den Untersuchungsbericht der Wirtschaftskanzlei "Freshfields" und den außerordentlichen DFB-Bundestag, der am 15. April in Frankfurt stattfindet.

 

Von links nach rechts: Wilfried Baier, Julia Kistler und Dr. Rainer Koch

Der diesjährige Neulingskurs mit 10 Teilnehmern fand im Portofino in Freising statt, darunter waren auch 3 Mädels vom SpVgg Attenkirchen. Sie absolvierten alle ohne Probleme die Prüfung und konnten somit ihre ersten Spiele leiten.

Am 22. Mai 2016 war das erste Freisinger Damengespann unterwegs. Julia Kistler und Ihre beiden Assistenten Alicia Shenton und Isabelle Maier beim Damen-Bayernligaspiel SC Regensburg gegen ETSV Würzburg II.

Bei der Qualifikationssitzung des Bezirkes in der Saison 2016/17 konnte ein weiterer Kreisligaschiedsrichter aufsteigen, mit Etienne Fromme haben wir somit neben Stefan Gomm, Dominik Maier, Julia Kistler und Cordula Gangl einen weiteren Schiedsrichter in der Bezirksliga. Felix Mooshofer wurde als Förderschiedsrichter für den Bezirk berufen.

Im Juli war die Schiedsrichtergruppe Freising Ausrichter des diesjährigen Donau Isar Cups.
Wie schon auch in den letzten Jahren wird unter den vier Schiedsrichtergruppen Ingolstadt, Pfaffenhofen, Erding und Freising ein Turnier ausgeführt. Anschließend wurde zusammen gegrillt und der Sieg der Pfaffenhofener Gruppe gefeiert. Bei bestem Wetter trafen sich im August 30 Neulinge, Beobachter, Förder- und Spitzenschiedsrichter zu einem Workshop im Hofbrauhaus-Keller in Freising. Ziel war die gemeinsame Vorbereitung auf die neue Saison. Neben einem Rückblick auf die vergangene Spielzeit sowie Ausblick auf die Kommende durch Alexander Stecher, wurden in verdichteter Form die Regeländerungen von Erik Shenton vorgetragen.

Ebenfalls gab es im Juli eine personelle Veränderung. Alper Tuncer verließ den Ausschuss und Timo Dahmen übernahm sein Amt.

Im September hatten wir in der Pflichtversammlung erneut Besuch. Die FIFA- und DFB-Schiedsrichterin Angelika Söder aus Ingolstadt war da. Sie berichtete von ihrer Leitung des Frauen-Pokalfinales in Köln und über ihre Erfahrungen und Eindrücke bei diesem Spiel, welches sehr professionell organisiert war. Zusätzlich hat Angelika Söder ihre „Profi-Ausstattung“ mit nach Langenbach gebracht und hat das Headset und das Freistoßspray vorgestellt. Bei Spielen in den obersten Ligen stehen die Schiedsrichter in permanentem Funkkontakt und können sich während des Spiels laufend absprechen.

Auf der Pflichtversammlung wurde auch Wilfried Beier verabschiedet. Er war 8 Jahre Lehrwart der SRG Erding und danach 10 Jahren als Herren-Spielleiter für Freising/Erding tätig. Nun verabschiedet er sich aus dem aktiven Geschäft. 

Im September 2016 fand der erste Wochenende-Neulingskurs der SRG Freising beim Alten Wirt in Langenbach statt. Los ging es Freitagabend. Mit von der Partie waren zwölf motivierte und neugierige Anwärter, die das Lehrteam mit jede Menge Fragen löcherten. Im Mittelpunkt stand natürlich die Vermittlung der 17 Fußballregeln. Eine Spielbeobachtung am Sonntag rundete den Kurs ab. Hier konnten die Neulinge gleich ich gelerntes in der Praxis sehen und Situationen gleich mit dem Lehrteam besprechen. Heute stand für die Neulinge der schriftliche Teil der Prüfung an.

Bei der diesjährigen Jahresabschlussfeier beim „Alten Wirt“ in Mauern standen wieder zahlreiche Ehrungen an. Die Verbandsehrungen wurden in diesem Jahr durch Max Klauser durchgeführt. Die Verbandsehrung für 60. Jahre Schiedsrichtertätigkeit ging an Karl Kastl vom FC Moosburg. Für 50 Jahre wurden Heinz Bergmeier und Johann Aigner mit der goldenen Verbands-Medaille geehrt, für 40 Jahre Schiedsrichtertätigkeit wurde die silberne Verbands-Medaille Konrad Weiher verliehen und für seine 30 jährige Schiedsrichtertätigkeit bekam Peter Aschenbrenner das goldene Verbandsehrenzeichen überreicht. Zum Ehrenmitglied der Schiedsrichtergruppe Freising wurde der ehemalige Lehrwart der Gruppe Ludwig Zistl ernannt. 
Zum Schiedsrichter des Jahres wurde Yavuz Akin und zum Regelkönig Nico Stable geehrt.

Das Jahr 2017 begann mit dem ersten Ehrenmitgliedertreffen in Zolling.

Bei der oberbayrischen Hallenmeisterschaft in Weilheim merkte man von dem letztjährigen 10. Platz nichts mehr und die Mannschaft konnte über das gesamte Turnier überzeugen. Am Ende konnte der Pokal wieder mit nach Freising genommen werden.

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Hinten von links nach rechts: Tobias Weinzierl, Tobias Gessler, Julia Kistler, Muhamet Esen

Vorne links nach rechts: Dominik Gessler, Johannes Böhm, Carlo Sette, Pascal Hohberger

Im März fand wieder der Rückrundenworkshop der Förder- und Spitzenschiedsrichter im Sportheim in Attenkirchen statt. Im ersten Teil wurden die Beobachtungsergebnisse aus der Hinrunde besprochen und ein  Blick in die kommende Rückrunde und die Ziele geworfen.

Ebenso fand der Neulingskurs beim Alten Wirt in Langenbach statt. Zum ersten Mal sind auch Teilnehmer der Ausbildung der Trainerlizenz C dabei. Die 17 Schiedsrichter und Trainer legten die Prüfung erfolgreich ab.

Bei der diesjährigen „Danke Schiri“ Aktion des DFB´s   im April wurde unser GSA Mitglied Stefan Gomm geehrt und anschließend ging es in die Allianz Arena zu einer Partie des FC Bayern München.

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Am Montag den 8.5.2017 fand die monatliche Pflichtversammlung beim "Alten Wirt" in Langenbach.
In der Mai Pflichtversammlung war der Regionalligaschiedsrichter Florian Riepl aus unserer Nachbargruppe Erding als Gastredner anwesende. Er berichtete über seine gesammelten Erfahrungen und gab nützliche Tipps.

Beim alljährlichen Sommerfest in der Vereinsstätte beim SV Langenpreising. Bei wunderbaren Wetter trafen sich um die 50 Schiedsrichter um zusammen den Abend zu verbringen.

Die Qualifikation des Bezirkes war in diesem Jahr für die Schiedsrichtergruppe nicht besonders erfolgreich. Nur Stefan Gomm und Etienne Fromme konnten sich in der Bezirksliga halten. Dominik Maier, Cordula Gangl und Julia Kistler sind aus der Bezirksliga ausgeschieden. Felix Mooshofer konnte sich erneut für den Förderkader beim Bezirk qualifizieren.

Der Herbstneulingskurs musste leider wegen zu wenigen Anmeldungen abgesagt werden.

Die nächsten Termine

25.11.2017 - 19:00 Uhr Jahresabschlussfeier beim "Zum Alten Wirt" in Mauern

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