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Regeltest DFB-Schiedsrichterzeitung 03/2005 - Lösung
1. Der Ball wird hoch in den Strafraum gespielt. Gleichzeitig steht ein Angreifer seitlich im Strafraum näher der Torlinie als der vorletzte Abwehrspieler, greift aber im Moment, wo der Ball in den Strafraum gespielt wird, in keiner Weise in den Spielablauf ein. Ein Abwehrspieler springt hoch und berührt den Ball absichtlich mit der Hand über seinem Kopf. Von der Hand prallt der Ball zu diesem Angreifer. Wie ist nun durch den Schiedsrichter zu entscheiden?
Der Angreifer befindet sich zwar nach Einschätzung des Schiedsrichters im Moment des Abspiels näher der gegnerischen Torlinie als der vorletzte Abwehrspieler, greift aber in keiner Weise in den Spielablauf ein. Somit ist es kein Abseits. Deshalb muss das Handspiel, weil es zeitlich vor der Vorteilnahme aus der Abseitsstellung liegt, mit einem Strafstoß geahndet werden. Der Abwehrspieler ist zu verwarnen.
2. Nach einem Zweikampf rollt der Ball über die Torlinie zum Eckstoß. Ein Abwehrspieler hat sich verletzt und wird vom Feld geführt. Während der Ball auf der Seite des Assistenten 1 zur Eckstoß-Ausführung bereitliegt, möchte der Trainer für den verletzten Abwehrspieler einen Auswechselspieler einwechseln. Wie sollen sich der Assistent und der Schiedsrichter nun verhalten?
Wenn der Ball auf der Seite des Assistenten 1 zur Ausführung eines Eckstoßes bereitliegt, soll grundsätzlich kein Spielerwechsel erfolgen. Bestreitet jedoch eine Mannschaft wegen einer Verletzung eines Spielers das Spiel mit einem Spieler weniger, so soll der Assistent den beabsichtigten Wechsel dem Schiedsrichter anzeigen und der Schiedsrichter dem Austausch zustimmen.
3. Wenige Minuten nach Beginn der zweiten Halbzeit verhindert ein Verteidiger durch ein absichtliches Handspiel kurz vor der Torlinie einen Torerfolg. Nach der Spielunterbrechung stellt der Schiedsrichter fest, dass es sich bei dem Verteidiger um einen Spieler handelt, der ohne Information des Schiedsrichters zu Beginn der zweiten Halbzeit eingewechselt wurde. Wie ist zu entscheiden?
Der Schiedsrichter soll vor Beginn der zweiten Halbzeit beide Spielführer befragen, ob Spielerwechsel erfolgt sind. Auch wenn dies nicht erfolgt, gehören während der Halbzeit eingewechselte Spieler auch ohne Anmeldung mit dem regelgerechten Anstoß zur Mannschaft und zum Spiel. Der Verteidiger muss wegen der Verhinderung des Torerfolgs des Feldes verwiesen werden. Spielfortsetzung mit Strafstoß. Die Mannschaft muss mit einem Spieler weniger das Spiel fortsetzen.
4. Der Schiedsrichter-Assistent zeigt eine Abseitsstellung an. Da der Schiedsrichter die Position des Angreifers nicht als Spieleingriff bewertet, gibt er dem Assistenten ein Handzeichen, das Fahnenzeichen zu beenden. Unmittelbar danach erzielt ein anderer Angreifer ein Tor, das vom Schiedsrichter anerkannt wird. Gegen diese Entscheidung protestieren wegen des zuvor erfolgten Fahnenzeichens Abwehrspieler beim Schiedsrichter und dem Assistenten. Wie ist zu entscheiden?
Für die Torentscheidung trägt der Schiedsrichter die Verantwortung. Da er zuvor das Fahnenzeichen des Assistenten mit seinem Handzeichen ignorierte, machte er deutlich, dass er anderer Meinung ist. Das Tor ist deshalb anzuerkennen. Der Assistent verhält sich bei den Protesten passiv und verweist auf die Entscheidung des Schiedsrichters, der den Schutz des Assistenten zu sichern hat.
5. Ein Spieler befindet sich mit Kenntnis des Schiedsrichters wegen einer Verletzung außerhalb des Spielfeldes, hinter der Torlinie des gegnerischen Tores. Während des laufenden Spiels sieht der Schiedsrichter, wie dieser Spieler einem Auswechselspieler der gegnerischen Mannschaft, der sich dort aufwärmt, mit beiden Händen heftig gegen die Brust stößt. Er unterbricht deshalb das Spiel und muss nun wie entscheiden?
Der Spieler befindet sich mit Zustimmung des Schiedsrichters regelgerecht außerhalb des Spielfeldes. Da das Stoßen mit den Händen außerhalb des Spielfeldes erfolgt, kann keine Spielstrafe ausgesprochen werden. Spielfortsetzung deshalb mit einem Schiedsrichter-Ball dort, wo sich der Ball zum Zeitpunkt der Unterbrechung befand. Zuvor ist der Spieler des Feldes zu verweisen. Seine Mannschaft muss das Spiel mit einem Spieler weniger weiterführen.
6. Ein Angreifer verlässt, um sich einer Abseitsstellung zu entziehen, das Spielfeld in den Netzraum. Als der Ball auf das Tor geschossen wird, berührt und behindert er unabsichtlich den Torwart durch einen Kontakt hinter der Torlinie, außerhalb des Spielfeldes. Der Torwart kann dadurch den Ball nicht unter Kontrolle bringen. Der abprallende Ball wird anschließend ins Tor geschossen. Wie ist zu entscheiden?
Da der Torwart durch den Angreifer behindert wurde, kann das Tor nicht anerkannt werden. Eine Abseitsstellung ist nicht gegeben, da der Kontakt außerhalb des Spielfeldes erfolgte. Da zum Zeitpunkt der Berührung/Behinderung der Ball im Spiel war, muss auf Schiedsrichter-Ball an der Torraumlinie entschieden werden. Eine Verwarnung des Angreifers ist nicht erforderlich, denn die Behinderung erfolgte nicht absichtlich.
7. Nach einer Freistoß-Entscheidung vor dem Strafraum legt der Schiedsrichter den regelgerechten Abstand der „Mauer” fest und gibt anschließend das Spiel frei. Nun deutet der Schütze mehrfach auf die Abwehrspieler, weil er glaubt, deren Abstand sei zu gering und führt deshalb den Freistoß nicht aus. Auch auf ein erneutes Zeichen des Schiedsrichters reagiert der Schütze nicht. Wie soll der Schiedsrichter entscheiden?
Mit der Freigabe des Spiels nach der Festlegung des Abstands der Abwehrspieler zeigt der Schiedsrichter, dass die Voraussetzungen für die korrekte Ausführung gegeben sind. Wenn danach - trotz erneuter Aufforderung - der Schütze den Freistoß nicht ausführt, verzögert er die Wiederaufnahme des Spiels. Der Spieler muss daher verwarnt und der Freistoß danach zügig ausgeführt werden.
8. Der Schiedsrichter hat im Verlauf der ersten Halbzeit bereits mehrere Verwarnungen ausgesprochen. Nach einem weiteren verwarnungswürdigen Vergehen ist er nach Überprüfung seiner vom Regen durchnässten Notizkarte unsicher, ob dieser Spieler mit „Gelb/Rot” vom Feld gestellt werden muss. Wie muss sich der Schiedsrichter nun verhalten und entscheiden, wenn er das Spiel mit neutralen Assistenten leitet?
Bevor der Schiedsrichter eine Entscheidung trifft, muss er durch Kontakte mit den Assistenten klären, ob dieser Spieler bereits verwarnt ist. Erst danach ist der Spieler zu verwarnen oder, wenn er bereits verwarnt ist, mit „Gelb/Rot” des Feldes zu verweisen.
9. Der Assistent zeigt ein verdecktes, weder eindeutiges noch klares Halten eines Abwehrspielers innerhalb des Strafraums mit der Fahne an. Nach der deshalb erfolgten Strafstoß-Entscheidung bleibt der Assistent auf Höhe des Vergehens auf der Seitenlinie stehen. Hat sich der Assistent richtig verhalten und wie muss der Schiedsrichter reagieren und entscheiden?
Zwei Fehlverhalten des Assistenten: Zunächst hat er seine Kompetenzen mit der Anzeige eines Vergehens im Strafraum, das nicht eindeutig war, überschritten. Nach der Anzeige und dem Pfiff des Schiedsrichters hätte er die Position auf dem Schnittpunkt Strafraum-/Torlinie einnehmen müssen. Da die Situation durch das Verhalten des Assistenten für den Schiedsrichter nicht eindeutig ist, muss er zunächst den Assistenten befragen und, wenn er sich der Entscheidung anschließt, dann die Strafstoß-Entscheidung bestätigen.
10. Nach einer Strafstoß-Ausführung während der Spielzeit kann der Torwart den Ball abwehren. Ein weiterer Angreifer, der korrekt in den Strafraum gelaufen ist, kann den Ball annehmen und ins Tor schießen. Wie ist zu entscheiden, wenn in unmittelbarer Nähe dieses Spielers ein weiterer Angreifer deutlich vor der Ausführung in den Strafraum gelaufen ist?
Außer dem Angreifer, der korrekt in den Strafraum gelaufen war, und den Ball zunächst annehmen und ins Tor schießen kann, ist der zweite Angreifer zu früh in den Strafraum eingedrungen. Deshalb muss das Spiel möglichst sofort unterbrochen werden. Wegen des zu frühen Eindringens ist auf indirekten Freistoß dort, wo der Angreifer zu früh in den Strafraum lief, zu entscheiden.
11. Der Schiedsrichter unterbricht wegen eines Fouls eines Verteidigers das Spiel. Um den Ausführungsort des Freistoßes kurz vor dem Strafraum festzulegen und die notwendige Verwarnung auszusprechen, läuft der Schiedsrichter zum Tatort. Gleichzeitig entfernt sich der betroffene Verteidiger aus diesem Bereich. Wie soll sich der Schiedsrichter nun verhalten und entscheiden?
Wenn sich ein Spieler durch Weggehen einer Maßnahme des Schiedsrichters entziehen will, so soll er mit einigen kurzen Pfiffen versuchen, den Spieler zu erreichen. Gleichzeitig soll mit beiden Händen - keineswegs mit dem Zeigefinger - der Spieler zum Schiedsrichter gebeten werden. Zusätzlich geht der Schiedsrichter dem Spieler einige Schritte entgegen. Gelingt dies nicht, ist der Spielführer einzuschalten, der zu veranlassen hat, dass der Spieler zum Schiedsrichter geht.
12. Nach einem verunglückten Abwehrversuch eines Verteidigers wird der Ball knapp neben das Tor abgefälscht. Der Torwart ist über seinen Mitspieler sehr erregt und schubst ihn deshalb mit beiden Händen gegen die Brust. Wie soll der Schiedsrichter auf diesen Vorgang reagieren?
Das Vergehen des Torwarts erfolgt gegen einen Mitspieler während einer Spielruhe. Eine Spielstrafe ist daher nicht möglich. Für das Schubsen ist der Torwart, da es eine Unsportlichkeit ist, zu verwarnen. Spielfortsetzung mit Eckstoß.
13. Der Schiedsrichter leitet ohne neutrale Assistenten. Während einer Spielunterbrechung möchte er einen Spieler wegen eines unsportlichen Handspiels verwarnen. Als er in seine Brusttasche fasst, bemerkt er, dass er die Gelbe und Rote Karte in der Kabine vergessen hat. Wie soll er sich nun verhalten und entscheiden?
Das Zeigen der Gelben Karte bei der Aussprache einer Verwarnung ist eine zusätzliche Verdeutlichung der getroffenen Entscheidung. Wenn die Karte nicht verfügbar ist, muss der Spieler trotzdem mit einer eindeutigen Ansprache verwarnt werden. Um mögliche Zweifel nicht entstehen zu lassen, sind zusätzlich beide Spielführer zu informieren. Es ist nicht erforderlich, die Karten aus der Kabine zu holen.
14. Nach einer Spielunterbrechung wegen eines deutlichen Fouls kommt es zu einer Spieleransammlung. Nach Klärung der Situation soll das Spiel wieder freigegeben werden. Nun kommt ein Spieler zum Schiedsrichter und zeigt ihm sein „bespucktes” Hemd. Gleichzeitig verweist er auf einen in unmittelbarer Nähe stehenden Spieler als Verursacher des Vorgangs. Wie muss nun entschieden werden?
Der Schiedsrichter hat nicht wahrgenommen, wer den Spieler bespuckt hat. Auch der Hinweis des betroffenen Spielers auf den Verursacher ist in diesem Fall keine Hilfe. Deshalb kann vom Schiedsrichter keine Entscheidung über diesen Vorgang getroffen werden. Diese wäre nur möglich, wenn neutrale Assistenten den Schiedsrichter bei der Entscheidungsfindung unterstützen könnten.
15. Unmittelbar vor der Technischen Zone begeht ein Spieler ein verwarnungswürdiges Foulspiel. Bevor der Schiedsrichter das Spiel deshalb unterbrechen kann, wirft ein Auswechselspieler der gegnerischen Mannschaft eine Plastikflasche nach dem schuldigen Spieler und trifft ihn am Körper. Wie ist durch den Schiedsrichter nach der Spielunterbrechung zu entscheiden?
Zunächst erfolgte das Foulspiel. Da dies verwarnungswürdig ist, muss der schuldige Spieler dafür verwarnt werden. Der Auswechselspieler begeht das zweite Vergehen und ist noch kein Spieler; auch aus diesen Gründen kann das Werfen mit der Flasche nicht mit einer Spielstrafe geahndet werden. Durch Zeigen der Roten Karte ist er jedoch aus dem Innenraum zu verweisen. Spielfortsetzung mit einem direkten Freistoß wegen des Foulspiels.
16. Nachdem auf Freistoß entschieden wurde, steht ein Verteidiger zunächst in Ballnähe. Als nach der Richtungsanzeige des Schiedsrichters klar ist, wer zur Ausführung berechtigt ist, geht der Verteidiger rückwärts vom Ball weg. Ein Angreifer führt den Freistoß schnell aus und trifft den Verteidiger, der keine Bewegung zum Ball macht, am Fuß. Der Schiedsrichter unterbricht nun das Spiel, ermahnt den Verteidiger und entscheidet auf Wiederholung. Hat der Schiedsrichter richtig entschieden?
Es lag keine Veranlassung vor, nach der Ausführung das Spiel zu unterbrechen, da das Spiel vom Schiedsrichter nicht gestoppt war, der Verteidiger vom Ball wegging, keine aktive Bewegung zum Ball machte und somit die Ausführung nicht absichtlich störte. Die Wiederholung des Freistoßes war falsch. Weiterspielen wäre die richtige Entscheidung gewesen.
17. Nach einem vorgetäuschten Foulspiel rollt der Ball über die Torlinie. Der Angreifer bleibt, um einer Verwarnung zu entgehen, am Boden liegen und lässt sich mit der Trage hinaustragen. Deshalb verzichtet der Schiedsrichter zunächst auf die Aussprache der notwendigen Verwarnung. Den Wiedereintritt gestattet der Schiedsrichter erst nach einer Spielfortsetzung in einer Spielruhe und verwarnt dann noch nachträglich den Spieler. War diese Vorgehensweise richtig?
Da das Spiel nach dem vorgetäuschten Foulspiel wieder fortgesetzt war, ist eine nachträgliche Verwarnung falsch und beim Wiedereintritt nicht mehr möglich. Richtig wäre es gewesen, wenn der Spielführer mit Zeigen der Gelben Karte und einem Handzeichen auf den Spieler, der hinausgetragen wird, über die Verwarnung informiert worden wäre.
18. Kurz vor der Torlinie berührt der Torwart den Ball mit der Hand, kann ihn aber nicht unter Kontrolle bringen. Als er unmittelbar danach den am Boden liegenden Ball erneut mit der Hand berührt und festhalten will, tritt ein Angreifer gegen den Ball und erzielt ein Tor, das vom Schiedsrichter anerkannt wird. Wie soll sich der Assistent verhalten, wenn er die Situation so eindeutig erkennt und der Spielvorgang für den Schiedsrichter durch den Körper des Torwarts verdeckt wird?
Der Ball war für den Angreifer nicht mehr spielfähig, da der Torwart am Boden den Ball mit der Hand berührte. Da dem Schiedsrichter offensichtlich durch den Körper des Torwarts die Sicht zum Spielvorgang versperrt war, soll der Assistent das Vergehen mit dar Fahne anzeigen. Das Spiel ist danach mit einem indirekten Freistoß aus dem Torraum fortzusetzen.
19. Nach der Behandlung eines verletzten Spielers zeigt der Schiedsrichter während der zweiten Halbzeit sofort vor der Spielaufnahme die nachzuspielende verlorene Zeit von zwei Minuten an. Unmittelbar vor Ende des Spiels wird von ihm eine Nachspielzeit von einer Minute angezeigt. War diese Vorgehensweise richtig?
Die nachzuspielende Zeit ist jeweils nur unmittelbar vor Ende der Halbzeit/Spielzeit unter Beachtung der Vorteil-Bestimmung vom Schiedsrichter/Vierten Offiziellen anzuzeigen, wobei verlorene Zeit immer nachgespielt werden muss. Während der Spielzeit werden keine Nachspielzeiten angezeigt. Die erfolgte Anzeige von einer Minute ist nicht nachvollziehbar. Es hätten mindestens, da es sich um verlorene Spielzeit handelt, zwei Minuten nachgespielt werden müssen.
20. Nachdem sich ein Abwehrspieler den Ball erkämpft hat, spielt er ihn kontrolliert und absichtlich über eine längere Entfernung mit dem Fuß in Richtung des eigenen Tores. Ein Angreifer erkennt diese Situation und läuft in Richtung Ball. Um zu verhindern, dass der Angreifer den Ball annehmen kann, läuft der Torwart zum Ball und versucht, ihn in Richtung Mittellinie zu schlagen. Da er dabei in Bedrängnis den Ball nicht voll trifft, fliegt dieser gerade hoch. Als der Angreifer den Ball anschließend mit dem Kopf spielen will, fängt der Torwart den Ball mit den Händen und wird dann, als er am Boden steht, vom Angreifer durch ein heftiges Rempeln umgestoßen. Wegen des Fouls entscheidet der Schiedsrichter für den Torwart auf direkten Freistoß. War die Entscheidung richtig?
Das ist falsch! Entscheidend für die richtige Beurteilung der Situation ist die Tatsache, dass der Abwehrspieler zunächst den Ball absichtlich und kontrolliert mit dem Fuß in Richtung eigenes Tor spielte. Deshalb durfte der Ball vom Torwart nicht mehr mit der Hand berührt/aufgenommen werden.
Das zwischenzeitlich erfolgte unkontrollierte Hochschießen des Balls verändert nichts an dieser Entscheidungslage.
Daher begeht der Torwart mit der Aufnahme des Balls das erste Vergehen, das mit einem indirekten Freistoß dort, wo die Ballaufnahme erfolgte, hätte bestraft werden müssen. Die Bestrafung des anschließenden heftigen Rempelns kann - nach Ermessen des Schiedsrichters - lediglich mit einer Persönlichen Strafe (Verwarnung) geahndet werden.
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