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Regeltest DFB-Schiedsrichterzeitung 01/2007 - Lösung


1. Ein Angreifer schießt von der rechten Außenposition den Ball auf die rechte Seite des Tores. Gleichzeitig steht am linken Pfosten ein weiterer Angreifer in Abseitsposition, der nicht zum Ball läuft und den Torwart auch nicht beeinflusst. Wie ist durch den Schiedsrichter zu entscheiden, wenn der Torwart den Ball über die Torlinie zur Ecke abwehrt?
Da der Ball auf die rechte Seite des Tores geschossen wird, liegt keine Beeinflussung des Torwarts durch den am linken Pfosten stehenden Angreifer vor. Deshalb ist auf Eckstoß zu entscheiden.


2. Der Torwart wirft den Ball einem im Strafraum stehenden Mitspieler zu. Dieser spielt den Ball kontrolliert mit dem Fuß zurück. Damit ein hinzulaufender Angreifer den Ball nicht erreichen kann, wirft sich der Torwart zum Ball und berührt ihn zunächst mit den Händen. Anschließend hält er den Angreifer am Fuß fest und verhindert so eine klare Torchance. Wie ist zu entscheiden?
Mit seinem ersten Vergehen berührt der Torwart nach dem kontrollierten Zuspiel durch einen Mitspieler mit den Händen den Ball. Danach hält er einen Angreifer am Fuß fest. Da das schwerere Vergehen zu ahnden ist, muss auf Strafstoß entschieden werden. Durch das Halten wurde eine klare Torchance verhindert; der Torwart muss daher des Feldes verwiesen werden.


3. Der Ball wird aus dem Strafraum geschlagen und überschreitet nach einem Zweikampf knapp die Seitenlinie. Nach dem deshalb erfolgten Fahnenzeichen des Assistenten schlägt ein Verteidiger im Strafraum einen Gegenspieler. Wie ist durch den Schiedsrichter zu entscheiden, wenn er den Schlag wahrnimmt?
Zum Zeitpunkt des Schlags befand sich der Ball nicht mehr im Spiel, da er das Spielfeld über die Seitenlinie verlassen hatte. Deshalb kann nicht mehr auf Strafstoß entschieden werden. Der Verteidiger muss jedoch des Feldes verwiesen werden. Das Spiel ist mit einem Einwurf für die berechtigte Mannschaft fortzusetzen.


4. Bei einem Schuss auf das Tor steht ein Angreifer in der Flugbahn des Balles sowie im Sichtfeld des Torwarts, der dadurch behindert wird. Der Assistent erkennt die strafbare Abseitsposition und bleibt, nachdem ein Tor erzielt wurde, mit gesenkter Fahne stehen. Mit einem Handzeichen ruft er danach den Schiedsrichter zu sich. Dann teilt er ihm mit, dass eine strafbare Abseitsstellung des Angreifers gegeben war. War das Verhalten des Assistenten richtig? Wie ist zu entscheiden?
Das Verhalten des Assistenten war falsch, da er eine strafbare Abseitsstellung erkannte und diese dann auch mit der Fahne anzeigen muss. Wie bei allen Entscheidungen muss sich der Schiedsrichter der Anzeige des Assistenten nicht anschließen. Da aber der Angreifer in der Flugbahn des Balls und im Sichtfeld des Torwarts stand, soll der Schiedsrichter die Meinung des Assistenten übernehmen und auf Abseits und indirekten Freistoß entscheiden.


5. Ein Einwurf eines Angreifers erfolgt weit in den Strafraum. Den aufspringenden Ball kann der Torwart wegen der Behinderung durch einen Mitspieler nicht erreichen. Damit der Ball nicht ins Tor gelangt, hält ihn ein Verteidiger mit der Hand auf. Anschließend prallt der Ball neben dem Tor über die Torlinie. Wie muss der Schiedsrichter entscheiden?
Der Spieler verhindert mit seinem Handspiel kein Tor, da durch einen Einwurf ein Tor nicht direkt erzielt werden kann. Trotzdem ist der Spieler wegen des unsportlichen Handspiels zu verwarnen, und das Spiel ist anschließend mit einem Strafstoß fortzusetzen.


6. Vor der Strafstoß-Ausführung übersieht der Schiedsrichter, der alleine leitet, dass sich ein Angreifer ohne seine Zustimmung außerhalb des Spielfelds hinter der Torlinie befindet. Nach der korrekten Freigabe durch den Schiedsrichter wird der Strafstoß ohne weitere Regelverletzungen neben das Tor getreten. Wie ist durch den Schiedsrichter zu entscheiden?
Vor der Strafstoß-Ausführung müssen sich alle Spieler auf dem Spielfeld befinden. Ein Mitspieler des Schützen verstößt gegen die Regel 14 und steht außerhalb des Spielfelds hinter der Torlinie. Da der Ball neben das Tor getreten wird, besteht somit bei einem Fehler eines Spielers der angreifenden Mannschaft keine Veranlassung, den Strafstoß zu wiederholen oder den Spieler zu verwarnen. Das Spiel ist mit einem Abstoß fortzusetzen.


7. Bei der Freistoß-Ausführung in der Nähe des Assistenten läuft ein Abwehrspieler, bevor der Ball gespielt wird, zu nah an den Ausführungsort. Der Schiedsrichter unterbricht deshalb das Spiel und ordnet eine Wiederholung an. Den schuldigen Spieler, der bereits mit einer Verwarnung belastet ist, verwarnt er jedoch nicht. Wie sollen sich der Assistent verhalten und der Schiedsrichter entscheiden?
Wenn ein Freistoß wegen des zu frühen Vorlaufens eines Abwehrspielers wiederholt werden muss, ist die Verwarnung des schuldigen Spielers zwingend. Da der Schiedsrichter dies versäumt, muss der Assistent bei eindeutiger Sachlage (und Folge „Gelb/Rot”) die Spielfortsetzung verhindern. Der schuldige Spieler ist danach mit „Gelb/Rot” des Feldes zu verweisen. Spielfortsetzung mit der Wiederholung des Freistoßes.


8. Ein Spieler befindet sich wegen einer Verletzung außerhalb des Spielfeldes hinter der Torlinie. Als ein Angreifer frei auf das Tor zuläuft, betritt dieser Spieler das Spielfeld und versucht den Ball zu erreichen und damit eine klare Torchance zu verhindern. Er kann den Ball lediglich berühren, aber nicht verhindern, dass anschließend der Angreifer den Ball ins Tor schießt. Wie muss der Schiedsrichter entscheiden?
Der Spieler gehört zur Mannschaft und zum Spiel. Nach dem unangemeldeten Spieleintritt berührt er den Ball und greift damit ins Spiel ein. Da der Angreifer jedoch anschließend den Ball unter Kontrolle bringen und ein Tor erzielen kann, ist Vorteil zu gewähren und das Tor anzuerkennen. Für den unangemeldeten Spieleintritt muss der Spieler verwarnt werden.


9. Ein Spieler ist gleichzeitig auch Trainer seiner Mannschaft. Dieser „Spielertrainer“ wird wegen eines Handspiels, das ein Tor verhinderte, mit der Roten Karte des Feldes verwiesen. Nachdem er das Feld verlassen hat, bleibt er auf der Spielerbank in der Technischen Zone sitzen. Wie muss sich der Schiedsrichter verhalten und entscheiden?
Jeder Spieler, der des Feldes verwiesen wurde, muss die Technische Zone und die Umgebung des Spielfelds verlassen. Dabei ist es unbedeutend, dass der als Spieler des Feldes verwiesene Spieler gleichzeitig noch als Trainer fungiert. Der Schiedsrichter muss somit durchsetzen, dass der „Spielertrainer“ entsprechend den Anweisungen die Technische Zone verlässt.


10. Ein Angreifer befindet sich in einer Abseitsposition. Er stört oder behindert dabei keinen Gegner. Als der Ball von einem Mitspieler aus der eigenen Spielfeldhälfte gespielt wird, läuft dieser Spieler nun alleine zum Ball. Muss der Schiedsrichter mit der Ahndung der Abseitsstellung warten, bis dieser Spieler den Ball berührt?
Nein! Da der Angreifer nach dem Zuspiel von einem Mitspieler alleine zum Ball läuft, ist das Spiel zu unterbrechen, da kein anderer Angreifer, der sich nicht in einer Abseitsposition befindet, den Ball erreichen kann. Durch die schnelle Spielunterbrechung werden auch Konflikt-Situationen mit Abwehrspielern vermieden. Spielfortsetzung mit indirektem Freistoß.

11. Der Ball wird über eine weite Strecke zu einem Angreifer gespielt, der sich in einer Abseitsposition befindet, ins Spiel jedoch nicht eingreift. Ein Verteidiger berührt den Ball mit dem Kopf, der danach zu diesem Angreifer prallt. Das Fahnenzeichen des Assistenten wird vom Schiedsrichter ignoriert und anschließend wird ein Tor erzielt, das anerkannt wird. Wer hat richtig entschieden?
Die Abseitsposition des Angreifers war zunächst nicht strafbar, da er noch nicht ins Spiel eingriff. Danach prallt der von dem Verteidiger unkontrolliert geköpfte Ball zu dem sich in Abseitsposition befindlichen Angreifer. Dieser zieht nun aus seiner Position einen Vorteil, ist somit in einer strafbaren Abseitsstellung. Das Fahnenzeichen des Assistenten war richtig, der Schiedsrichter hätte auf Abseits und nicht auf Tor entscheiden müssen.


12. Bei der Strafstoß-Ausführung spielt der Schütze den Ball mit dem Absatz zurück und ermöglicht so einem Mitspieler, den Ball anzunehmen. Dieser Spieler läuft noch einige Schritte und erzielt dann ein Tor. Muss der Schiedsrichter eingreifen?
Wenn der Ball bei der Strafstoß-Ausführung zurück gespielt wird, verstößt der Strafstoß- Schütze gegen Anweisung 4 der Regel 14. Diese schreibt zwingend vor, dass der Ball mit dem Fuß nach vorne gespielt werden muss. Wenn die Ausführung mit der Hacke nach hinten erfolgt, soll der Schiedsrichter das Spiel sofort unterbrechen und auf indirekten Freistoß am Strafstoßpunkt entscheiden.


13. Nach starken Regenfällen sind Teile des Spielfelds unter Wasser; die Weiterführung des Spiels ist jedoch nicht gefährdet. Nach einer Strafstoß-Entscheidung will der Schütze den Ball, da die Strafstoßmarke mit Wasser bedeckt ist, einen Meter neben die Marke legen. Handelt der Schiedsrichter richtig, wenn er darauf besteht, dass die Ausführung genau von der Strafstoßmarke erfolgt?
Die Regel 14 schreibt zwingend die Ausführung genau von der Strafstoßmarke vor. Deshalb handelt der Schiedsrichter richtig, wenn er die Einhaltung dieser Regelbestimmung verlangt. Wenn es ohne große zeitliche Verzögerung möglich ist, kann vorher durch Auftragen von Sand das Problem behoben werden.


14. Nachdem der Torwart nach einem Zweikampf eine Flanke ins Feld abgewehrt hat, gerät ein Angreifer hinter die Torlinie in den Raum, der vom Tornetz begrenzt wird. Da sich der Torwart vom Angreifer behindert fühlt, schlägt er dem Angreifer die Hand ins Gesicht. Der Schiedsrichter, der den Vorgang erkennt, unterbricht deshalb das Spiel. Wie ist zu entscheiden?
Der Torwart trifft den Angreifer hinter der Torlinie, somit außerhalb des Spielfelds. Deshalb kann bei diesem Kontaktvergehen gegen einen Gegenspieler keine Spielstrafe ausgesprochen werden. Das Spiel ist daher mit einem Schiedsrichter-Ball dort fortzusetzen, wo der Ball sich bei der Unterbrechung befunden hatte. Für den Schlag muss ein Feldverweis
ausgesprochen werden
.


15. Ein Verteidiger läuft hinter einem Angreifer und versucht, den Ball zu erreichen. Da dies kurz vor dem Strafraum nicht gelingt, hält er ihn am Hemd fest. Während das Halten fortgesetzt wird, ist der Angreifer in den Strafraum gelaufen und kommt dann, etwa zwei Meter innerhalb des Strafraums, zu Fall. Wie muss entschieden werden, wenn dadurch eine gute Angriffssituation verhindert wurde?
Das Halten, das außerhalb des Strafraums begann, setzt sich noch innerhalb des Strafraums fort. Deshalb ist das Vergehen als innerhalb des Strafraums zu werten und daher mit Strafstoß zu ahnden. Der Verteidiger ist zu verwarnen, da er eine gute Angriffs-Situation verhinderte.


16. Der Torwart hat den Ball mit den Händen unter Kontrolle. Nun bleibt er mit dem Ball in einer Hand stehen und sucht einen Mitspieler, dem er den Ball zuspielen kann. Von der Seite läuft ein Angreifer zum Torwart und spielt ihm den Ball mit dem Kopf aus der Hand. Wie ist zu entscheiden, wenn anschließend ein Tor erzielt wird?
Jeglicher Angriff auf den Torwart, der den Ball hält, ist verboten. Dies betrifft auch das Spielen des Balles mit dem Kopf. Deshalb muss das Spiel unterbrochen und mit einem indirekten Freistoß fortgesetzt werden. Eine Disziplinarstrafe ist nicht auszusprechen.


17. Bei der Ausführung eines Freistoßes aus dem eigenen Strafraum schießt der ausführende Spieler einen Mitspieler an, der sich knapp innerhalb des Strafraumes befindet. Von dort prallt der Ball zu einem korrekt postierten Angreifer, der ihn kontrolliert annehmen kann. Wie muss der Schiedsrichter reagieren und entscheiden?
Wenn der Ball nach der Freistoß-Ausführung innerhalb des eigenen Strafraums einen Mitspieler trifft, muss der Schiedsrichter das Spiel sofort unterbrechen. Da der Ball erst im Spiel ist und damit auch erst gespielt werden kann, wenn er den Strafraum verlassen hat,
muss der Freistoß wiederholt werden. Eine Gewährung von „Vorteil“ ist nicht möglich.

18. In einem Spiel der Kreisliga tauschen der Torwart und ein Mitspieler während einer längeren Spielunterbrechung wegen einer Verletzung ohne Information des allein leitenden Schiedsrichters ihre Positionen. Sie wechseln dabei auch die Spielkleidung. Während des laufenden Spiels bemerkt der Schiedsrichter den Wechsel, als der „neue“ Torwart den Ball mit der Hand aufnimmt. Wie soll er reagieren und entscheiden?
Wenn ein Spieler mit seinem Torwart ohne Information des Schiedsrichters die Positionen tauscht, soll der Schiedsrichter, wenn er dies bemerkt, das Spiel deshalb nicht sofort unterbrechen. Dies gilt auch, wenn der„neue“ Torwart den Ball mit der Hand spielt. Allerdings müssen die beiden betroffenen Spieler in der nächsten Spielruhe verwarnt werden.


19. Nach einem Zweikampf vor den Technischen Zonen gerät ein Angreifer über die Seitenlinie. Da der Schiedsrichter keinen Freistoß für ihn gibt, ist dieser Spieler verärgert. Er nimmt deshalb einen dort am Boden liegenden Ersatzball und wirft ihn seinem Gegenspieler, der im Spielfeld steht, aus kurzer Entfernung heftig ins Gesicht. Wie ist zu entscheiden, wenn deshalb das Spiel unterbrochen wird?
Der Angreifer, der außerhalb des Feldes steht, trifft seinen Gegenspieler mit dem Ball innerhalb des Spielfelds heftig im Gesicht. Der Kontakt erfolgt somit bei laufendem Spiel innerhalb des Feldes. Deshalb muss bei diesem Kontaktvergehen auf direkten Freistoß entschieden werden. Wegen des heftigen Anwerfens ist der Spieler des Feldes zu verweisen.


20. Bei einer Freistoß-Ausführung kurz vor dem Strafraum trifft der Verteidiger den Ball nicht richtig. Deshalb läuft er dem Ball hinterher und versucht, ihn vor einem Angreifer zu erreichen. Dabei berührt er den Ball, kann aber nicht verhindern, dass anschließend der Angreifer den Ball unter Kontrolle hat und ungehindert frei zum Tor laufen kann. Nun unterbricht der Schiedsrichter das Spiel. Hat er richtig eagiert?
Die Entscheidung des Schiedsrichters war falsch, da der Ball nach der Freistoß-Ausführung im
Spiel war. Obwohl danach eine erneute Berührung durch den Verteidiger erfolgte, hätte das Spiel nicht unterbrochen werden dürfen. Da der Angreifer den Ball unter Kontrolle hatte, muss „Vorteil“ gewährt werden.


21. Ein Strafstoß muss erneut ausgeführt werden, da der Schütze vor dem erfolgreichen Schuss den Torwart unerlaubt täuschte. Die Wiederholung erfolgt durch den gleichen Schützen. Dabei wird der Anlauf erneut deutlich unterbrochen. Trotzdem kann der Torwart den Ball abwehren, der dann vom Schützen ins Tor geschossen wird. Entscheidungen?
Der Strafstoß-Schütze täuscht den Torwart auch bei der zweiten Ausführung unerlaubt. Der Schiedsrichter soll möglichst vor dem Nachschuss das Spiel unterbrechen. Da der Schütze die Regel 14 wiederholt verletzt, muss eine Verwarnung ausgesprochen werden Spielfortsetzung mit einem indirekten Freistoß am Strafstoßpunkt.


22. Während das Spiel läuft, beleidigt ein Angreifer den Schiedsrichter-Assistenten wegen einer seiner Meinung nach nicht erfolgten Foulspielanzeige. Nach dem Fahnenzeichen des Assistenten unterbricht der Schiedsrichter das Spiel. Welche Entscheidungen sind nun zu treffen und wo ist das Spiel fortzusetzen?
Die Beleidigung des Assistenten ist eine grobe Unsportlichkeit, die mit einem Feldverweis des Angreifers zu ahnden ist. Da die Beleidigung innerhalb des Spielfelds erfolgte und der Ball im Spiel war, muss der indirekte Freistoß dort ausgeführt werden, wo sich der Angreifer befand.

23. Im Verlauf des Spiels reklamiert und protestiert der Trainer der Heim-Mannschaft mehrfach gegen Entscheidungen des Schiedsrichters. Nachdem der Assistent/Vierte Offizielle den Trainer bereits zweimal ermahnt hatte, protestiert dieser Trainer erneut optisch deutlich gegen eine Entscheidung. Deshalb verweist der Assistent/Vierte Offizielle den Trainer während der nächsten Spielunterbrechung aus dem Innenraum. War dieses Vorgehen richtig?
Der Assistent/Vierte Offizielle hat sich zunächst richtig verhalten, den Trainer zu ermahnen. Ob er dies zweimal tut, hängt von dem Ereignis ab und liegt in seinem Ermessen. Falsch handelt er, wenn er ohne Information und vor allem ohne die Entscheidung des Schiedsrichters den Verweis ausspricht. Dieser kann nur vom Schiedsrichter oder auf Weisung des Schiedsrichters durch den Spielführer der betroffenen Mannschaft erfolgen.

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