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Pflichtversammlung:
29.09.2008
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Regelabende:
12.11.2008 (Halle)
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21.04.2008
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27.08.2007
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16.04.2007 (Powerpoint)
Leistungsprüfung Freising:
Regeltest 2008
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Regeltest 2007
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Regeltest 2006/02
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Regeltest 2006/01
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DFB-Schiedsrichterzeitung:
Regeltest Ausgabe 06/2009
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Regeltest Ausgabe 05/2009
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Regeltest Ausgabe 04/2009
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Regeltest Ausgabe 06/2005
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Regeltest Ausgabe 03/2005
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Regeltest Ausgabe 02/2005
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Regeltest Ausgabe 01/2005
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Regeltest DFB-Schiedsrichterzeitung 03/2009 - Lösung
Situation 1
In einem Spiel der Kreisklasse verweist der Schiedsrichter einen Spieler mit einer Gelb/Roten Karte des Feldes. Der Spieler protestiert, dass dies erst seine erste Gelbe Karte wäre. Der Schiedsrichter setzt das Spiel trotzdem fort. Nach etwa drei Minuten, als das Spiel wieder unterbrochen ist, protestiert der Spieler erneut. Jetzt sieht der Schiedsrichter seinen Fehler ein und lässt den Spieler wieder mitwirken.
Dies ist nicht möglich, der Schiedsrichter begeht einen Regelverstoß. Ein Schiedsrichter kann eine Entscheidung nur korrigieren, solange er das Spiel noch nicht fortgesetzt hat.
Situation 2
Ein Verteidiger befindet sich verletzt außerhalb des Spielfeldes neben seinem eigenen Tor. Als ein Stürmer den Torwart ausspielt, schießt er den Ball auf das leere Tor. Jetzt wirft der Verteidiger einen Schienbeinschoner in Richtung des Balles. Es gelingt ihm tatsächlich, den Ball zu treffen, der dann auch nicht ins Tor geht.
Diese Anfrage erreichte uns aus einem Landesverband, in dem das tatsächlich passiert sein soll. Die richtige Entscheidung: Der Verteidiger wird des Feldes verwiesen und das Spiel mit einem Strafstoß fortgesetzt. Die Rote Karte gibt es wegen Vereitelung eines Tores (eindeutige Torchance) und den Strafstoß, weil das Werfen mit Gegenständen auf den Ball nach den Anweisungen der FIFA so behandelt wird, als ob dieser Gegenstand den Arm verlängert. Damit liegt ein strafbares Handspiel vor.
Situation 3
Bei einer Strafstoß-Ausführung trifft der Schütze den Ball so schlecht, dass er am Tor vorbei gehen würde. Ein Auswechselspieler hält den Ball jetzt innerhalb des Spielfeldes auf und spielt ihn dem Torwart zu.
Der Strafstoß ist zu wiederholen und der Auswechselspieler wird verwarnt. Die Regeln besagen, dass ein Strafstoß immer dann zu wiederholen ist, wenn er auf dem Weg nach vorne durch äußere Umstände aufgehalten wird.
Situation 4
In der Nachspielzeit entscheidet der Schiedsrichter auf Strafstoß. Jetzt möchte die Mannschaft noch den Torhüter austauschen.
Dies ist zulässig, sofern das Auswechselkontingent dieser Mannschaft noch nicht erschöpft ist. Der Schiedsrichter muss der Mannschaft die Zeit zur Auswechslung einräumen, auch wenn der Torhüter noch nicht unmittelbar spielbereit ist.
Situation 5
Der Schiedsrichter möchte das Spiel mit einem Schiedsrichter-Ball fortsetzen. Eine Mannschaft weigert sich jedoch, an diesem „Schiedsrichter-Ball“ teilzunehmen.
Der Schiedsrichter setzt das Spiel trotzdem mit dem Schiedsrichter-Ball fort. Es ist nicht vorgeschrieben, dass Spieler beider Mannschaften vertreten sein müssen.
Situation 6
Ein Fall aus einem Spiel der 2. Bundesliga: Nach einem Torerfolg klettert der Torschütze auf die Umzäunung und lässt sich von den Fans feiern. Weitere vier Mitspieler klettern ebenfalls auf den Zaun, um den Torschützen zu beglückwünschen.
Der Schiedsrichter verwarnt den Torschützen, der als erster den Zaun erkletterte.
Situation 7
Ein Torhüter wirft den Ball einem verletzten Spieler, der außerhalb des Spielfeldes liegt, heftig an den Kopf.
Dieser Fall wurde schon in der letzten Ausgabe der Schiedsrichter-Zeitung gestellt. Leider ging dabei ein Teil der Antwort „verloren“. Hier nochmals zur Klarstellung: Der Torhüter sieht die Rote Karte und wird des Feldes verwiesen. Spielfortsetzung ist ein indirekter Freistoß an der Stelle, wo beim Pfiff der Ball war. Das wird aller Voraussicht nach nahe der Torlinie sein, wo der Ball das Spielfeld verließ. Die FIFA gibt aber beim „Tatort“ lediglich als Antwort vor, dass der Freistoß dort ausgeführt wird, wo der Ball beim Pfiff war.
Situation 8
Ein Spieler wird innerhalb des Strafraums gefoult. Trotzdem kann er den Ball zu einem Mitspieler weiterspielen, der dann allein vor dem Torhüter steht. Der Mitspieler schießt den Ball jedoch über das Tor. Der Schiedsrichter pfeift jetzt „nach“ und entscheidet auf Strafstoß.
Das ist nicht mehr möglich, womit die Entscheidung auf Strafstoß ein Fehler war. Ein Schiedsrichter kann zwar „nachpfeifen“, wenn der Vorteil in den nächsten Sekunden
(circa drei) nicht eintritt. Tritt aber der Vorteil ein – hier stand jetzt ein Mitspieler allein vor dem Torhüter und hatte eine prima Torchance – so kann der Schiedsrichter nicht mehr nachträglich auf Strafstoß entscheiden.
Situation 9
Ein Spieler erhält eine Gelb/Rote Karte. Darüber ist er so erbost, dass er jetzt den Schiedsrichter beleidigt. Daraufhin nimmt der Schiedsrichter die Gelb/Rote Karte zurück und zeigt dem Spieler die Rote Karte.
Auch dieser Fall hat sich tatsächlich so zugetragen. Als Begründung führte der Schiedsrichter an, dass er das Spiel noch nicht fortgesetzt hatte und er deswegen seine Gelb/Rote Karte zurücknehmen könne. Für die Beleidigung zeigte er dann nach der Zurücknahme von „Gelb/Rot“ die Rote Karte. Dies war falsch und ist so nicht möglich. Falls ein Schiedsrichter sich irrt, so kann er eine Entscheidung bis zur Spielfortsetzung zurücknehmen. Das war hier aber nicht so. Durch Zeigen der Gelb/Roten Karte ist der Spieler des Feldes verwiesen. Weitere Strafen sind jetzt nicht mehr möglich. Die Beleidigung muss der Schiedsrichter jedoch noch im Spielbericht melden. Das Sportgericht wird eine entsprechende Strafe verfügen.
Situation 10
Eine Mannschaft spielt mit roten Stutzen. Einige Spieler dieser Mannschaft haben auf den Stutzen breite weiße Tapebänder angebracht, damit die Schienbeinschoner einen besseren Halt haben.
Nach den Spielregeln ist dies nicht zulässig. Die Stutzen einer Mannschaft müssen einheitlich in der gleichen Farbe sein. Wollen die Spieler Tapebänder anbringen, so müssen diese in der gleichen Farbe wie die Stutzen sein. Die FIFA lässt jetzt aber abweichend von den Spielregeln zu, dass ein schmaler maximal zwei Zentimeter breiter Tapestreifen auch eine andere Farbe haben darf.
(Achtung Zusatzhinweis: Bayerische Regelung beachten!)
Situation 11
Bei der Kontrolle vor dem Spiel stellt der Schiedsrichter fest, dass die Trikots beider Torhüter die identische Farbe haben. Keiner der Torhüter hat ein Trikot dabei, das sich
von den gegnerischen Spielern und dem gegnerischen Torhüter unterscheidet.
Obwohl nach den Spielregeln sich die Torhüter in der Farbe unterscheiden müssen, lässt die FIFA in solch einem Fall zu, dass das Spiel selbstverständlich angepfiffen wird. Eine Meldung im Spielbericht ist in solch einem Fall nicht notwendig.
Situation 12
Ein Spieler verliert versehentlich einen Schuh und erzielt unmittelbar danach – mit dem folgenden Schuss – ein Tor.
Spielen ohne Schuhe ist zwar nicht erlaubt und wird mit einem indirekten Freistoß bestraft (ohne Gelbe Karte). Verliert jedoch ein Spieler versehentlich seinen Schuh, so kann er unmittelbar danach, also mit dem folgenden Schuss, ein Tor erzielen. Das Tor wurde also korrekt erzielt und ist anzuerkennen.
Situation 13
Ein Spieler wirft den Ball bei einem Einwurf zu seinem Torhüter zurück. Der Ball springt so unglücklich auf, dass der Torhüter nach dem Ball greift, ihn auch noch berührt, aber nicht verhindern kann, dass er ins Tor geht.
Der Schiedsrichter entscheidet auf Tor. Obwohl der Torhüter den Ball mit den Händen berührt, lässt der Schiedsrichter Vorteil laufen und erkennt das Tor an.
Situation 14
Bei der Ausführung eines Strafstoßes stellt sich ein Mitspieler des Schützen in die Nähe der Torlinie, außerhalb des Strafraums und innerhalb des Spielfelds.
Dies ist nicht zulässig. Alle Spieler außer dem Torhüter und dem Schützen müssen sich bei einer Strafstoß-Ausführung innerhalb des Spielfeldes, aber außerhalb des Strafraums und des Teilkreises aufhalten. Mitspieler des Schützen müssen sich zusätzlich auch noch hinter der Strafstoßmarke aufhalten, damit ausgeschlossen werden kann, dass sie sich in einer Abseitsstellung befinden.
Situation 15
Eine Mannschaft spielt mit zwölf Spielern. Jetzt erzielt diese Mannschaft ein Tor. Vor dem Anstoß bemerkt der Schiedsrichter, dass sich bei der Torzerzielung zwölf Spieler auf dem Spielfeld befanden.
Der Schiedsrichter erkennt das Tor nicht an. Das Spiel wird mit einem indirekten Freistoß aus dem Torraum heraus fortgesetzt. Der zwölfte Spieler wird verwarnt und muss das Spielfeld verlassen.
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